Dabei leitet uns stets die Prämisse „Gutes noch schöner machen“. Gewiss, unser Heimatdorf Lank-Latum ist schön, und wird von vielen Menschen wegen seines unverwechselbaren Charmes sehr geschätzt. Trotzdem gibt es immer Dinge, die zur Verbesserung beitragen. Ob dies die kleinen oder großen Dinge in unserer Gemeimschaft sind, wird möchten uns darum kümmern.

„Altes bewahren“ und „Neues annehmen“ – für den Heimatkreis kein Widerspruch, aber immer wieder Herausforderung in unserer alltäglichen Arbeit vor Ort. So sind wir in allen ursprünglichen Gemeindes des alten Amtes Lank tätig – in Gellep-Stratum, in Ossum-Bösinghoven, in Strümp, in Nierst, in Langst-Kierst, in Ilverich, in Lank und in Latum.

Portrait Franz-Josef Jürgens

Franz Jürgens

Vorsitzender
Informationen zu unseren Aktionen, Veranstaltungen und aktuellen Projekten des Heimatkreises beantworte ich Ihnen jederzeit gerne.

Latumer Brücke

Die Neuerrichtung der Latumer Brücke war neben der Sichtbarmachung des Kirchengrundrisses das bisher finanziell größte Projekt des Heimatkreises in seiner 50-jährigen Geschichte. Durch eine private Spende wurde es möglich, die Brücke am Latumer See neu zu errichten. Mehr als 180.000 € wurden für das Projekt aufgewendet. Als Resultat haben die Besucherinnen und Besucher des Latumer Sees nun wieder einen wunderschönen Blick von der Brücke über den See und die unverwechselbare umgebende Natur.

Totenzettelsammlung

Der Heimatkreis Lank e.V. hat über viele Jahre eine umfangreiche Sammlung von mehr als 2.000 Totenzetteln aus Lank und Umgebung zusammengetragen. Die ältesten Dokumente reichen bis ins Jahr 1793 zurück und geben damit einen einzigartigen Einblick in die Familiengeschichte der Region über mehr als zwei Jahrhunderte. Federführend aufgebaut wurde die Sammlung von Joachim Beeck, der auch den Arbeitskreis Archiv des Heimatkreises leitet.

Wegekreuze

Der Heimatkreis hat bereits kurz nach seiner Gründung eine Art Patenschaft für die Wegekreuze „Sieben Fußfälle“ sowie weitere Flurkreuze in den Gemeinden des ehemaligen Amtes Lank übernommen.  Alte Wegkreuze werden von uns restauriert und bei Bedarf neu errichtet.

1700 Jahre Juden in Deutschland

Im Jahr 2021 lebten Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands: Ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin von 321 erwähnt die Kölner jüdische Gemeinde. Es gilt als ältester Beleg jüdischen Lebens in Europa nördlich der Alpen. Trotz zahlreicher Verfolgungen und Beschränkungen im Mittelalter und der frühen Neuzeit entwickelte sich jüdisches Leben stetig in Deutschland. Erst der Holocaust beendete die Existenz fast aller jüdischen Gemeinden abrupt. Mit einem Rundgang zur Zeugnissen jüdischen Lebens in Lank hat der Heimatkreis im Jahr 2021 das Jubiläum gewürdigt. Seitdem bieten wir diese Führungen regelmäßig an.

Stolpersteine

Der Heimatkreis Lank hat in den Jahren 2025 und 2026 insgesamt 25 Stolpersteine in Lank-Latum verlegt. Die kleinen Messingplatten erinnern an fünf jüdische Familien – Joosten, Levy, Salomon, Wyngaard, Waldvogel und Leopold –, die hier lebten, bis das NS-Regime ihr Leben zerstörte.

Die Steine sind vor den letzten frei gewählten Wohnorten der Opfer in den Gehweg eingelassen und machen Geschichte im öffentlichen Raum sichtbar.

Wichtige Projekte

Kapelle Am Seisthof

Kapelle am Seisthof

Atlantikbrücke - Kunst im Kreisverkehr

Kunst im Kreisverkehr

Alter Kirchengrundriss

Kirchengrundriss

Abgeschlossene Projekte

Hier finden Sie eine Übersicht über alle abgeschlossenen Projekte, die unser Verein in den vergangenen 50 Jahren durchgeführt hat.

Header Projekte - Lanker Marktplatz 1919
Unser Titelbild zeigt den Lanker Marktplatz im Jahr 1919

Externe Informationen zum Thema Projekte

Bildnachweise

Bild Flüchtlinge: Bundesarchiv, Bild 183-W0911-501 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 deLink
Bild jüdisches Leben:anonym, Leiden autorenbild trimberg, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons
übrige Bilder: Heimatkreis Lank e.V.

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