Das Wappen des Amtes Lank
   
 

Das Wappen zeigt unter einem silbernen Schildhaupt, darin ein durchgehendes schwarzes Kreuz, in goldenem Feld die Figur des heiligen Stephanus in silbernem Gewand und rotem Oberkleid, in der Rechten einen grünen Palmwedel, in der Linken einen schwarzen Stein haltend. Der Heilige wird begleitet rechts von drei (2 zu 1) silbernen Spargelbündel und links von drei (2 zu 1) roten Erdbeeren mit grünen Stielen.

Dem Amt Lank, das aus den Gemeinden Lank-Latum, Strümp, Nierst, Langst-Kierst, Ilverich und Ossum-Bösinghoven besteht und seit der kommunalen Neugliederung 1970 Teil der neugeschaffenen Stadt Meerbusch ist, wurde dieses Wappen 1952 verliehen. Das schwarze Kreuz weist auf die Zugehörigkeit des Amtsgebietes zum Kurfürstentum Köln (Amt Linn) hin. Die Darstellung des Patrons der Lanker Pfarrkirche, Stephanus,  entspricht der Form einer dort
befindlichen Barockfigur . Spargelbündel und Erdbeeren deuten auf Erwerbszweige der Bevölkerung, wobei die Zahl sechs die Anzahl der zum Amtsverband Lank gehörenden Gemeinden symbolisieren soll. Das Wappen wurde maßgeblich von dem Düsseldorfer Staatsarchivdirektor Dr. Vollmer beeinflusst.